Das Projekt Pruttinger Dorfwärme ist eine zukunftsweisende Initiative zur umweltfreundlichen und regionalen Energieversorgung im Hauptort Prutting und im angrenzenden Gewerbegebiet. Ziel ist der Aufbau eines Nahwärmenetzes, das Haushalte und Betriebe mit regenerativer Wärme versorgt und dabei aktiv zur Energiewende beiträgt.

Die Planungen sind erfolgreich abgeschlossen – und nun ist es offiziell: Die Fördermittelbewilligung liegt vor! Damit ist der Weg frei für den baldigen Baustart.

Das Projekt wird vom Kommunalunternehmen Prutting in enger Zusammenarbeit mit dem Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel umgesetzt. Besonderen Wert legt die Gemeinde auf Transparenz und Bürgerbeteiligung: Eigentümerbefragungen und Informationsveranstaltungen sind zentraler Bestandteil des Prozesses.

Eine weitere Informationsveranstaltung zur Umsetzung und zu den Wärmelieferverträgen ist bereits in Planung. Für Fragen steht Ihnen Herr Jokic vom Kommunalunternehmen Prutting jederzeit gerne zur Verfügung.

Ausbaustufen:

Ausbaustufen

Ihr Fahrplan zur zukunftssicheren Wärmeversorgung:

Ihr Fahrplan zur zukunftssicheren Wärmeversorgung

Kundeninfos

Der Anschluss an die Wärmeversorgung Prutting bietet zahlreiche Vorteile, die bei einer Entscheidung in die Überlegungen mit einbezogen werden sollten.

Wir haben versucht diese nachfolgend zusammenzustellen:

  • Komfort: Die Fernwärme kommt gebrauchsfertig in Ihr Haus. Die Wärmeleistung, die zu bezahlen ist, steht als reine Netto-Wärme komplett für die Beheizung und Warmwasserbereitung zur Verfügung. Der Versorger kann per Fernregelung die Wärmelieferung in die Kundengebäude kontrollieren und z.B. bei Urlaub anpassen.
  • Platzersparnis: Die Fernwärme wird per Übergabestation ins Haus geliefert und kann dort direkt genutzt werden. Es wird weder ein Heizkessel, noch ein Lagerraum für Brennstoffe benötigt. Der Platzbedarf für die notwendige Technik ist gering, da die Übergabestation mit dem Wärmemengenmesser sehr kompakt ist. Bei vielen Gebäuden wir bei einem Umstieg auf Fernwärme deshalb ein zusätzlicher Raum verfügbar.
  • Keine Wartungskosten: Innerhalb der eigenen vier Wände findet keine Verbrennung statt, da die Wärme im zentralen Kraftwerk erzeugt und nur noch zum Abnehmer transportiert wird. Das bedeutet, dass weder Abgase, noch Ruß, Rauch oder Gerüche entstehen und kein Schornstein nötig ist. Das spart nicht nur die Kosten für den Kaminkehrer, sondern auch für die Wartungsarbeiten des Heizkessels, Tanks etc.
  • Kein Brennstoffbezug oder Lagerraum: Die zeit- und bedarfsgerechte Beschaffung von Brennstoff entfällt bei der Fernwärme. Der Fernwärmekunde muss sich um die Beschaffung, Vorfinanzierung und Lagerkapazitäten für Brennstoffe in seinem Haus keine Sorgen machen – er bekommt die Wärme „fertig“ ins Haus geliefert.
  • Keine zukünftigen Investitionen notwendig: Die Kosten für den Bezug von Fernwärme sind absolut kalkulierbar. Nach dem erstmaligen Anschluß an das Fernwärmenetz ist nurmehr die bezogene Wärme zu bezahlen. Investitionsrücklagen zur Erneuerung von Heizanlagen sind nicht mehr nötig. Lediglich die Verteilung der Wärme im Gebäude (z.B. mit Heizkörpern oder Fussbodenheizungen) ist noch Aufgabe des Fernwärmekunden.
  • Energieversorgung in kommunaler Hand: Das Kommunalunternehmen Prutting ist zu 100 Prozent in der Hand der Gemeinde und nicht gewinnorientiert. Anpassungen des Wärmepreises sind an Indizes gekoppelt.
  • Weniger CO2-Emissionen: Das Heizwerk Prutting wird mit Hackschnitzeln aus regionalen Bezugsquellen beheizt. Der Rohstoff ist in ausreicheichender Menge vorhanden und wächst ständig nach. Damit wartet die Fernwärme insgesamt mit einer sehr guten CO2-Bilanz auf. Die eingesetzte Technik im Heizwerk verbrennt das Holz sehr kontrolliert und effektiv, die Abgase werden nach strengen Vorgaben gefiltert und gereinigt.
  • Regionale Wertschöpfung: Holz ist ein heimischer, nachwachsender, ausreichend zur Verfügung stehender Rohstoff. Durch Abnahme von minderwertigem Rest- und Schwachholz wird die Waldpflege unterstützt und die Waldbauern erhalten einen Zusatzerwerb. Außerdem ist ausreichend Abfallholz aus den Sägebetrieben aus der näheren Umgebung vorhanden.

Die Kosten für den Anschluss und den Wärmebezug bei der Pruttinger Dorfwärme setzen sich aus verschiedenen Preisen zusammen.

Für die Herstellung des Gebäudeanschlusses an das Fernwärmenetz werden im Rahmen der Ersterschließung eines Ausbaugebietes einmalige pauschalierte Anschlusskostenbeiträge angeboten. Nachträglich durchzuführende Anschlüsse müssen nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet werden.

Baukostenzuschüsse für die Erstellung des Versorgungsnetzes werden von den Kunden nicht erhoben.

Der Wärmepreis berechnet die bereitgestellte bzw. verbrauchte Wärmeleistung. Diese Betriebskosten werden laufend abgerechnet & setzen sich aus Grundgebühr, Arbeitspreis & Messpreis zusammen.

Für die Umstellung Ihrer Heizung zu einer effizienten und auf erneuerbaren Energien basierenden Lösung können Sie attraktive Fördermöglichkeiten erhalten.

Dies trifft auch für Anschlüsse an Fernwärmenetze zu!

Grundlage für die Förderungen sind die Richtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Siehe…

Da es im Förderbereich immer wieder zu gesetzlichen Änderungen kommt, empfehlen wir eine Förderberatung z.B. bei der Energieagentur Chiemgau GmbH (ehemals Energieagentur Südostbayern)!

 

Kooperationspartner

Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel
Ringhofer & Partner GmbH
Josef Popp & Partner StB WP RA